Gegen den Strom..
.. der allgemeinen Passivrauch-Hysterie schwimmt der Nidwaldner Landrat, wie der Tagesanzeiger berichtet:
An Nidwaldner Stammtischen darf weiterhin geraucht werden. Der Landrat hat heute ein Rauchverbot in Beizen abgelehnt, und damit die Freiheit der Wirte höher gewichtet als den Schutz der Nichtraucher.
Der Landrat lehnte bei der Behandlung des Gesundheitsgesetzes das Rauchverbot für Gastwirtschaften mit 36 zu 15 Stimmen ab. Als Minimalvariante verpflichtete er die Wirte aber, am Eingang zu deklarieren, ob in ihren Räumen geraucht werden darf.
Das Parlament beschloss zudem ein Rauchverbot für öffentliche Gebäude von Kanton und Gemeinden. Rauchzimmer sind zugelassen. Veranstaltungen, die sich an Erwachsene richten, sind vom Rauchverbot ausgenommen.Stillschweigend entschied der Rat, dass an Personen unter 18 Jahren kein Tabak verkauft werden darf. Er strich aber mit 36 zu 16 Stimmen ein von der Regierung vorgesehenes Werbeverbot für Tabakprodukte und Alkohol mit über 16 Volumenprozenten aus dem Gesetz.
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Einen Monat nach Einführung eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie hat sich die NZZ heute im Tessin umgehört. Die neuen Bestimmungen würden respektiert, so der Artikel Jammernde Wirte – zufriedene Behörden. Unzufrieden seien aber die Wirte:
[..] Weniger zufrieden sind die Wirte. Die Zeitung «Corriere del Ticino» berichtete am Donnerstag von einer Umfrage, die ein Wirt im Sopraceneri bei 31 Lokalen gemacht hat. Demnach hätten die Gaststätten Umsatzeinbussen von durchschnittlich 25 Prozent erlitten. [..]