DAG
Ich habe neulich von Michael Johrden, einem Aficionado, eine freundliche Nachricht bekommen. Er habe, «um für das Artofsmoke-Portal Punkte zu sammeln», einen Artikel über die Zigarrenmarke DAG des Österreichers Günther Schichl verfasst, und würde den Text auch für den Cigar Blog gerne zur Verfügung stellen. Weiter schreibt mir Michael, er sei im deutschen Zigarrenforum-Online aktiv, wo die Marke DAG bereits eine Art Institution sei. Der Importeuer für die DAG-Zigarrenlinie in Deutschland sei ebenfalls Forenmitglied. In der Schweiz sind die DAG noch nicht erhältlich, aber vielleicht findet sich ja auf diesem Weg ein interessierter Importeur.
Manchen Aficionados ist der Name Günther Schichl bereits ein Begriff. Unter dem Namen „Duarte – vintage blend criollo“ sind seine Zigarren bereits in der Schweiz käuflich zu erwerben. Dabei sorgt der gebürtige Linzer seit geraumer Zeit mit einer ganz neuen Cigarrenlinie für Aufsehen. „DAG“! Diese neue Tabakkomposition tritt gerade bei unseren Nachbarn in Deutschland ihren Siegeszug an. Grund hierfür ist der einzigartige Tabak. Der dominikanische Ur-Tabak, welcher bereits vor dem 1. Weltkrieg zu den Spitzentabaken dieser Welt gehörte, geriet lange Zeit in Vergessenheit. Die Suche nach diesem Tabak endete schließlich für den Oberösterreicher bei seinen heutigen Freunden und Partnern der Familie Carbonell, welche unweit der Tabakhauptstadt Santiago de los Caballeros in Villa Gonzales eine kleine Tabacalera betreiben. Der 76-jährige Patron der Familie Jordie Carbonell und sein Sohn Pablo haben sich ganz der Kultivierung und Bewahrung des Ur-Samens „Olor Dominicano“ (Criollo Dominicano) verschrieben, den einst der Ur-Großvater des Familienpatrons am Fuße des Südhangs des dominikanischen Mittelgebirges (pico diego delo campo) im Cibaotal entdeckte. Nur in diesem speziellen Mikroklima wächst und gedeiht Dieser einzigartige Tabak heute, welcher für das Capote (Umblatt) und auch teilweise die Trippa (Einlagetabak) der „DAG“ Verwendung findet. Neben dem „Olor Dominacano“ finden sich auch zwei weitere Sorten im Blend der DAG wieder: der „Criollo Cubano“ und der „Piloto cubano pequeno“. Aufgrund ihrer Beschaffenheit sind diese Tabaksorten weniger resistent gegen Pflanzenkrankheiten und bedürfen bei der Aufzucht mehr Aufmerksamkeit und Pflege als moderne Züchtungen. Auch ist der „Criollo Cubano“ bei weitem nicht so ertragreich wie andere Sorten, weil die Tabakpflanze nur kniehoch wächst. Zur Herstellung der „DAG“ werden ausschließlich rein natürlich fermentierte Tabake (bis zu 5-mal) der Anbauzone A1 der Blattstufen Ligero und Viso verarbeitet. Aufgrund der ausschließlich verwendeten dominikanischen Tabake, handelt es sich um ein echte „PURO“. Ebenso wie um den Tabak ranken sich viele Mythen um den Namen dieser exklusiven Cigarrenkomposition. In der altgermanischen Mythologie bezeichnete man den Gott des Tages mit „DAG“. Treue Weggefährten waren stets ein Spatz „el gorrion“ sowie eine Wildsau „el jabali“. Wen wundert es also, dass Das größte Format „el jaballi“ und das Kleinste der zur Zeit vier hergestellten Formate, mit „el gorrion“ benannt wurden. In deutschen Fachhandel ist die DAG bereits in 10er-Kisten in folgenden Formaten und zu folgenden Kleinverkaufspreisen erhältlich: el gorrion (42 x 6,5) für € 7,50 (Kiste € 75,00) el jabali (52 x 7,5) für € 10,50 (Kiste € 105,00) la espada (52 x 6,5 (Torpedo)) für € 9,50 (Kiste € 95,00) la finca (58/43 x 6,0 (Pyramide)) für € 14,00 (Kiste € 140,00) Interessierte Fachhändler und Importeure können sich an den Europadistributor in Nürnberg wenden. Der studierte 41-jährige Florian Reith hat den Vertrieb für die „Tabacalera Altagracia“ übernommen. Allfällige Rückfragen richten Sie bitte an folgende Adresse: Reith´s Zigarren Bauerngasse 21 90443 Nürnberg Telefon: 0911 | 23 99 38 22 Telefax: 0911 | 23 99 38 29 [email protected] www.reiths-zigarren.de





