Embargo-Umgehung wegen Hemingways Bar
Obwohl US-Bürgerinnen und -Bürger gemäss Embargo-Bestimmungen in Kuba kein Geld ausgeben dürften, bleibt die Bar «Floridita» in Havanna Anziehungspunkt. Warum? Spiegel Online schreibt im Artikel «Verbotener Besuch in Hemingways Bar«:
(…) «Doch literaturbegeisterte, reisefreudige US-Amerikaner wollen auf das Erlebnis nicht verzichten, auf den Spuren des legendären Schriftstellers zu wandeln, der außer Trinkgelagen auch Hochseefischen, Großwildjagd und Stierkampf liebte. Neben dem «Floridita» gehörte eine winzige Schnapsbude in der selben Straße, die «Bodeguita del Medio», zu seinen Stammplätzen. Hier allerdings trank der Autor keine Daiquiris, sondern Mojitos, eine Mischung aus Rum, Zucker, Sodawasser, Minze und Eis. «Meinen Mojito in der Bodeguita, meinen Daiquiri im Floridita» schrieb er von Hand in das mittlerweile vergilbte Gästebuch der kleinen Kneipe.»Allenthalben ist zu lesen, dass Ernest Hemingway ein alles andere als inniges Verhältnis zu Kubas Bevölkerung und insbesondere zu den Revolutionären gehabt habe. André Schwarz schreibt in seiner Rezension zu «Hemingway in Kuba» (2001) von Leo Burghardt und Klaus Huhn Gegenteiliges.
(Bild: Hemingway und Castro; Bildquelle: Wikipedia)