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Heinrich Villiger in der Weltwoche

#POLITISCHES #ZIGARREN 3. Mai 2010

In der Weltwoche ist ein Interview mit Heinrich Villiger erschienen («Verbote schaden sich selbst»). «Aficionado» vom Cigar-Wiki hat das Interview entdeckt und in voller Länge im Cigar Wiki-Blog verlinkt. Im Mittelpunkt des Interviews stehen Fragen zur Tabakpolitik. Interessant ist aber auch, was Heinrich Villiger am Rande zur Zukunft seines Unternehmens bemerkt (zu dem nota bene auch Anteile der Habanos Importeure Intertabak und 5th Avenue gehören):

Ist Ihre Firma gefährdet?
Es gibt natürlich viele Unternehmen, die Angst haben. Der Konzentrationsprozess wird weitergehen. Es gibt heute nur noch vier multinationale Unternehmen, die praktisch den gesamten Markt kontrollieren. Auch wir bekommen mindestens zweimal im Jahr Übernahmeangebote. Aber ich sage immer, solange ich noch Verwaltungsratspräsident bin, bleiben wir unabhängig. Da halte ich es mit den alten Eidgenossen: Lieber den Tod als in der Knechtschaft leben.

Und wenn Sie nicht mehr da sind?
Ich habe zwei Töchter, die interessiert sind, das Unternehmen in der Familie zu behalten. Die eine ist Betriebswirtschafterin, die andere Ärztin.

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