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Hilft Bush US Aficionados?

#VERSCHIEDENES #ZIGARREN 20. Juli 2007

Die St. Petersburg Times berichtet im längeren Artikel Cigarmakers in a panic über die drohende 20’000 Prozent-Steuererhöhung auf Zigarren zur Finanzierung des amerikanischen State Children’s Health Insurance Program. 

Der Kommentar eines Vertretes der Zigarren-Industrie:

«I’m not sure in the history of man, since our forefathers founded the country in 1776, that there’s ever been a tax increase of 20,000 percent,» said Newman, who runs the Tampa business founded by grandfather Julius Caesar Newman. «They had the Boston Tea Party for less than this.»

Trotz intensivem Lobbying habe nicht erreicht werden können, dass Premium-Zigarren von den massiven Steuererhöhungen ausgenommen wurden. Norm Sharp, Präsident der Cigar Association of America, steht jetzt vor der schwierigen Aufgabe, der Öffentlichkeit zu erklären, weshalb man eine Steuer auf sündige Tabakwaren ablehnen soll, deren Ertrag kranken Kindern zugute kommen würde.

Ungewollt zur Hilfe kommen könnte der US Zigarrenbranche Präsident Bush. Dieser hat sein Veto angedroht, sollte der Senat die Steuererhöhung annehmen. Bushs ablehnende Haltung dürfte allerdings weniger durch die Sorge um die amerikanischen Zigarrenfreunde motiviert sein, als durch allgemeine Vorbehalte gegenüber einer Ausdehnung der staatlich finanzierten Gesundheitsvorsorge.

Ein schwacher Trost, angesichts der wackligen Stellung von Präsident Bush. Nun, da die Idee einmal lanciert worden ist, wird sie früher oder später wieder auf den Tisch kommen..

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