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«Raucher-Anarchie in Bayern»

#VERSCHIEDENES #ZIGARREN 31. März 2008

.. titelt der Stern und stellt fest: Ein Drittel der Kneipen in München haben sich seit Anfang Jahr in einen Raucherclub umgewandelt:

«Ab 1. März wird wieder geraucht!» Trotzig hängt es da, das weissblaue Spruchband neben dem Eingang des «Grosswirt», einer traditionsreichen Gaststätte (Leberkäs mit Spiegelei sieben Euro, die Halbe Helles 3,10 Euro) in München-Neuhausen. «Mei, d’Leit sind halt nicht mehr kumma», sagt der Wirt Christian Härtl, selbst überzeugter Nichtraucher. Er sah seinen Umsatz durch das Bayerische Nichtrauchergesetzt, das strengste in Deutschland, in den Keller gehen. Und zog die Notbremse – wie viele seiner Kollegen. So spriessen mittlerweile die «geschlossenen Gesellschaften» wie Pilze aus dem Boden, ein Drittel der Kneipen und Gaststätten in München mutierte zum «Raucherclub».

Die «Raucher-Anarchisten» habe inzwischen eigene Strukturen entwickelt und sich zum «Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur» zusammengeschlossen. Die bereits über 10’000 Mitglieder des Vereins haben Zutritt zur vermutlich grössten «geschlossenen Gesellschaft» der Welt..

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