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Rauchverbot im Tabakgeschäft

#POLITISCHES #ZIGARREN 31. März 2010

Gestern berichtete die Zeitung 20 Minuten über den St. Galler Fachhändler Oskar Brühwiler, der besorgt in die Zukunft blickt:

(..) Im Gegensatz zu den grossen Geschäften konnte er seinen Kunden bis anhin Tabakmischungen direkt im Laden zusammenstellen, sie diese probieren lassen, die Mischungen anpassen. «Das war nicht nur eine Dienstleistung, wodurch wir uns von anderen abheben konnten, das Gespräch mit den Kunden, das Mischen, das Rauchen lassen, das bereitet mir ausserordentlich viel Freude», so Brühwiller. Ohne diese Freude an seinem Beruf möchte er nicht weitermachen. «Wenn ich meine Kunden ihr Produkt nicht im Laden degustieren lassen kann, dann hör ich lieber auf.»

Auch der Tages-Anzeiger stellte kürzlich fest, dass mit den neuen Gesetzen auch der Tabakladen rauchfrei wird:

René Wagner darf seiner Kundschaft zwar noch Zigaretten, Zigarren und Pfeifen verkaufen, aber diese im Laden nicht mehr anzünden. Und der Kunde darf das Geschäft nicht mehr rauchend betreten. Wagner: «Das neue Gesetz bedeutet für mich einen gewaltigen Einschnitt in mein Geschäftsleben.» Der Einbau eines Fumoirs ist für ihn keine Lösung. Sein Ladenlokal ist mit 20 Quadratmetern zu klein, das Haus steht unter Denkmalschutz. Er sei nicht prinzipiell gegen das Gesetz und durchaus einverstanden, wenn in einem Speiserestaurant nicht mehr geraucht werden dürfe, sagt Wagner. Aber: «Die Degustation von Raucherware in Fachgeschäften für Raucherwaren zu verbieten, ist doch ein völliger Verhältnisblödsinn.»

Bekanntlich ist auch unser Partnergeschäft La Corona mit Filialen in Rapperswil und Uster von den neuen Regelungen betroffen. Für Uster ist eine Lösung gefunden: Der Laden wechselt im Mai an einen neuen Standort mit zwei Etagen und guten Fumoir-Möglichkeiten.

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