Rauchverbot – und nun der nächste Streich
Nach dem Beschluss der Ministerpräsidenten zum Rauchverbot (s. «Nichtraucherschutz: Kritik an Rauchverbot mit Ausnahmen«, Die Zeit; «Hightech gegen Kneipen-Qualm«, Spiegel Online; Artikelsammlung bei Google News) folgt der nächste Akt auf dem Fusse. Spiegel Online schreibt im Artikel «Alkohol gefährlicher als Ecstasy und LSD«:
«Alkohol und Tabak sind für die persönliche Gesundheit und die Gesellschaft schädlicher als Cannabis oder LSD, ergab eine Studie britischer Forscher. Die Experten stellen eine neue Drogen-Rangliste vor – und fordern einen radikalen Kurswechsel im Umgang mit Rauschmitteln.»
Die Studie schlug in den internationalen Medien gross ein. In den USA war genauso darüber zu lesen wie in Kanada oder in den Golfstaaten. Ähnlich dem Kreuzzug gegen den Tabak werden die Rufe nach Alkohol-Verboten lauter werden. Teile der Gesellschaft hungern richtiggehend nach Möglichkeiten der Massregelung. Die Transfett-Debatte, stellvertretend für den Ernährungsbereich, ist ja auch schon längstens lanciert.
Wie schwer sich die Gesellschaft mit diesen Fragen tut, zeigt der FAZ-Leitartikel «Verbotssignale» exemplarisch. Obwohl es sich bei einem Leitartikel um eine meinungsbildende journalistische Darstellungsform handelt, kann ich eine klare Meinungsäusserung in besagtem Beitrag nicht wirklich erkennen.