Rauchverbote: Das Pendel schwingt langsam zurück
Im Beitrag «Anti-smoking activist tired of outdoor restrictions!» von CigarCyclopedia.com erklärt Dr. Michael Siegel, Antirauch-Pionier der frühen 90er, dass rauchfreie Arbeitsplätze ursprüngliches Ziel gewesen sei. Nie sei es darum gegangen, Rauchen überall – auch unter freiem Himmel – zu verbieten. Weil ihm die ganze Antitabak-Bewegung mittlerweile zu weit geht, opponiert er nun teilweise gegen seine früheren Mitstreiter:
“It’s a grass-roots social movement that been so successful that it doesn’t know where to stop. It’s getting to the point where we’re trying to protect people from something that’s not a public health hazard.”Oder zusammengefasst: Die Antitabak-Bewegung hat den Realitätsbezug verloren.
Im Artikel wird weiter ausgeführt, dass einige führende Köpfe der Antitabak-Bewegung diesbezüglich aufnahmebereit seien. So werde in einer Antitabak-Zeitung eingestanden, dass Rauchen unter freiem Himmel in der Tat kaum Einfluss auf die Gesundheit der Mitmenschen habe. Der Kampf für das Outdoor-Rauchverbot könnte die Tabakgegner vielmehr zu intoleranten Fanatikern stempeln und Stimmung gegen die Bewegung erzeugen.
Wie wahr! Wie sagt man doch so schön: The bigger they come, the harder they fall.