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«Rückblick auf eine stille soziale Revolution»

#POLITISCHES #ZIGARREN 2. Mai 2011

Im Tages-Anzeiger gabs am Wochenende zum 1-jährigen Jubiläum des Zürcher Rauchverbots einen «Rückblick auf eine stille soziale Revolution» («Das Verbot, das neue Arten des Zusammenlebens erzwingt»):

(..) Kurz bestand sie, die Hoffnung auf den grossen Paffer-Aufstand. Dass sich die Süchtigen aller Schichten vereinigten und durch störrisches Weiterqualmen das Gesetz in Rauch auflösen. Nichts da. Was in New York funktionierte, ging auch in Zürich. Nach dem Schock folgten Monate später die ersten Mini-Revolten. In gewissen Clubs und Bars (deren Namen Raucher in verschwörerischem Ton untereinander austauschen) darf an bestimmten Abenden zu bestimmten (meist späten) Stunden inoffiziell geraucht werden. Dabei gilt das übliche Herdentier-Gesetz: Niemand traut sich, den Anfang zu machen. Wenn aber mehr als drei gleichzeitig ihr Feuerzeug zücken, gibt es kein Halten mehr. Solche Momente geben dem Rauchen seine rebellische Aura zurück.

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