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«Schicksalstag für Basels Raucher»

#POLITISCHES #ZIGARREN 14. Oktober 2011

Am 27. November stimmen die Basler ab, ob das kantonale Rauchergesetz wieder abgeschafft und dafür das Bundesgesetz übernommen werden soll. Stimmt das Volk zu, werden Raucherbetriebe mit Bewillung und bediente Fumoirs wieder zugelassen. Die Basler Zeitung berichtet in einem erfreulich liberal und raucherfreundlich gestimmten Artikel von der gestrigen Medienkonferenz («Schicksalstag für Basels Raucher»):

(..) Aber diese Zahlenspielereien sind wie eine Zigarette, die nicht glüht. Wer hingeht in die Bars und Beizen und nicht nur zu Hause rumsitzt und den Hang des Menschen zu lässlichen Lastern gesetzlich regeln will; wer also in jenen Teil des Lebens geht, bei dem Aschenbecher auf den Tischen stehen und Rauch in der Luft hängt, sieht, auch durch den Schleier des blauen Dunstes, dass dort Raucher und Nichtraucher in einträchtiger Harmonie koexistieren. Dass des einen Freiheit die des andern nicht zwangsläufig korrumpiert. Kommt hinzu, dass Menschen rauchen seit Kolumbus den Tabak nach Europa gebracht hat. Der Anteil der Raucher in Europa wird auf 32 Prozent geschätzt. Nimmt man all jene Nichtraucher dazu, die nach ein paar Gläsern dann doch gerne eine rauchen, sind wir bei über 40 Prozent. So sieht das aus im nikotingeschwängerten Teil der Wirklichkeit da draussen.

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