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So geht es in Nürnberg weiter

#POLITISCHES #ZIGARREN 10. November 2010

Vor vier Jahren eröffnete Christine Klever die neue Casa del Habano in Nürnberg. 800 000 Euro hat sie dafür investiert. Dann kamen in Bayern erste Rauchverbote, die etwas später wieder gelockert wurden, und schliesslich das vom Stimmvolk angenommene radikale Rauchverbot, das der Gastronomie sogar verbietet, unbediente Räume für Raucher einzurichten. Am Montag wurde bekannt, dass die Verfassungsklage von Christine Klever gegen das neue Gesetz erfolglos blieb. Die Nürnberger Zeitung hat nun in Erfahrung gebracht, wie es jetzt mit der Casa Nürnberg weitergehen soll:

Sie ist derzeit in Kuba, hatte sich aber schon seit dem Volksbegehren Gedanken gemacht, wie es weitergehen kann, falls die Klage scheitert. Ihr Anwalt Jochen Carl sagte der NZ, Klever werde ein zweigeteiltes Konzept verfolgen. „Das ,Casa del Habano‘ besteht derzeit aus zwei Stockwerken“, so der Anwalt. „Die bestehende Schankkonzession gilt für beide Geschosse. Frau Klever wird diese für den ersten Stock aufgeben und dort einen Laden einrichten, in dem Zigarren verkauft werden.“ Dort darf dann auch geraucht werden, allerdings nur innerhalb der gesetzlichen Ladenschlusszeiten, also bis 20 Uhr. Der zweite Stock bleibt weiter als gastronomische Einrichtung erhalten – rauchfrei, wie Carl betont.

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