The Economist über den Fall García
The Economist schreibt in der aktuellen Ausgabe über den Fall des inhaftierten Habanos Vize-Präsidenten Manuel García und spricht aus, was man nach der Festnahme eines Mannes in dieser Position vermuten musste («Cuba’s cigar industry Smoked out»):
But in the past decade the system has faced a bigger threat from dozens of online cigar retailers operating mainly from Switzerland and the Caribbean. Many operated legitimately, but some offered improbably low prices. Cuban investigators believe they were able to do so because Mr García and ten of his staff, who also face trial, sold genuine cigars at a fraction of their normal price to black-market distributors in the Caribbean in return for bribes.
Blogger-Kollege «Aficionado» glaubt nicht, dass die Informationen direkt aus Kuba stammen, und weist darauf hin, dass Manuel García bisher keine illegalen Machenschaften nachgewiesen wurde.
Fakt ist, dass das exklusive Distributionssystem von Habanos in der Realität nicht so funktioniert, wie es sollte. Parallelimporte werden von Kuba nicht konsequent unterbunden, was das System teilweise ad absurdum führt und «systemtreue» Händler (dazu zählen auch wir uns) bestraft. Wer hier Mauscheleien und Korruption vermutet, hat dafür leider gute Gründe.