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Unheilige Allianz von Tabakgegnern und Zigarettenindustrie

#VERSCHIEDENES #ZIGARREN 15. Februar 2008

In Deutschland ist die grosse Stunde der Anti-Tabakaktivisten gekommen. Täglich melden sie sich in der Presse zu Wort, drücken ihre Empörung über die viel zu liberalen Anti-Tabakgesetze aus, vermuten «verharmlosenden Journalisten» und bezeichnen die Bundesregierung als «Sprachrohr der Tabakindustrie».

Eigentlich ist es ein alter Hut: Rauchen ist nicht gesund. Neue Ideen oder Argumente findet man in den aufgebrachten und intoleranten Kommentaren der Gesundheitsjünger eher selten.

In den Nachrichten aus Trier kommentiert jetzt aber ein Vertreter der Organisation «Forum rauchfrei» die Wirren um das Anti-Tabakgesetz von Rheinland-Pfalz. Ein Gericht hatte das neue Rauchverbot für Einraumkneipen wieder aufgehoben. Aufhorchen lassen hier die Forderungen, die «Forum rauchfrei» aufstellt:

Wir fordern ein generelles Tabakwerbeverbot, spitzenmäßige und gleiche Besteuerung aller Tabakprodukte sowie deren ausschließlichen Verkauf in lizenzierten Geschäften, wie es beispielsweise in Frankreich und Spanien der Fall ist. Erst ein Mix aus strukturellen Maßnahmen und der von Ihnen angedeuteten Verhaltensprävention hat wirkliche Erfolgschancen.

Es ist zwar absurd, aber nicht von der Hand zu weisen: Was hier gefordert wird, entspricht ohne Abweichungen der für die Zigarrenbranche brand-gefährlichen Philip Morris-Strategie.

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