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VdC löst sich auf

#VERSCHIEDENES #ZIGARREN 29. Juni 2007

Der Verband der deutschen Cigaretten-Industrie löst sich auf. Das meldet die Netzeitung im Artikel Philip Morris sprengt Zigarettenverband VdC. Philip Morris war zuvor aus dem Verband ausgetreten, weil man innerhalb des Verbandes unterschiedliche Auffassungen über die politischen Ziele des Verbandes vertrat.

Einer der taktischen Winkelzüge von Philip Morris ist die Forderung nach einer Gleichbesteuerung aller Tabakprodukte. In einem EU Konsultationspapier ist diese Idee bereits aufgetaucht. Würde sie umgesetzt, würden die Preise für Zigarren massiv steigen.

Philip Morris hat eine starke Marktposition im Zigaretten-Segment. Im Genuss-Segment, das von tieferen Steuern profitiert, ist die Marktmacht des Konzerns geringer. Deshalb lohnt es sich für Philip Morris, eine Gleichbesteuerung aller Tabakprodukte zu fordern.

Der VdC hat Philip Morris nach dem Austritt aus dem Verband mehrfach ein scheinheiliges Verhalten vorgeworfen.

Weitere Pressemeldungen zum Thema:
Spiegel Online: Tabak-Lobbyverband löst sich in Luft auf
Financial Times Deutschland: Tabakindustrie plant neuen Verband

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