«Wie das Spucken in Innenräumen»
Nach St.Gallen hat Ende letzter Woche auch Zürich die Pläne für eine Gesetzesänderung zum Schutz vor dem Passivrauchen vorgestellt. Der Zürcher Regierungsrat unterstützt die Initiative der Lungenliga «Schutz vor Passivrauchen».
Der entscheidende Passus des Initiativtextes, der weitgehend der Initiative Gutzwiller auf Bundesebene entspricht: «Das Rauchen in Innenräumen von Gastwirtschaftsbetrieben ist verboten. Es besteht die Möglichkeit, zum Rauchen abgetrennte Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.» In den abgetrennten Fumoirs oder Smoker Lounges soll aber nicht mehr bedient werden dürfen.
Die Befürworter der Rauchverbote geben sich siegessicher. «Wie das Spucken in Innenräumen» werde auch das Rauchen in der Gastronomie in allen hochentwickelten Ländern der Welt verschwinden, zitiert die NZZ im Artikel «Ein immer dichter werdender Flickenteppich» Otto Brändli, den Initiator der Zürcher «Schutz vor Passivrauchen»-Initiative.
Der aktuelle Stand von Rauchbeschränkungen in der Gastronomie hat das Bundesamt für Gesundheit für die Schweiz und für Europa übersichtlich zusammengestellt:

Gelb: Rauchfreie Gaststätten
Orange: Gesetzesentwurf
Grün: Parlamentarischer Vorstoss überwiesen / Verwaltung erarbeitet Regelung
Blau: Hängiges Geschäft
Blass-Orange: Vorstoss abgelehnt / nicht im Gesetzt aufgenommen
Weiss: Keine Aktivitäten bekannt

Grün: Geltendes Rauchverbot
Gelb: Rauchverbot beschlossen