Zigarrendrehen an der Volkshochschule
Die «Neue Westfählische» berichtet heute über Kurse im Zigarrendrehen an der Volkshochschule Löhne («Der richtige Dreh»):
«Nein, das ist verkehrt. Andersherum», rät Sieglinde Gorisch. «Jetzt etwas Kleister drauf und dann einfach drehen.» Heidrun Schlage tunkt die Spitze ihres Zeigefingers in die kleine Schale mit dem Kleister und streicht ihn an ein Ende des Tabakblatts. Dann legt sie vorsichtig die Tabakeinlade auf das Umblatt und wickelt sie ein. «Für die erste Zigarre doch gar nicht schlecht», ermutigt Gorisch die Anfängerin.Eine tolle Idee, aus «steuerlichen Gründen» allerdings ohne Happy-End für die Kursteilnehmer und ihre selbstgedrehten Zigarren:
Die Utensilien für das Zigarrendrehen kommen von der Firma Schuster aus Bünde und sind aufgrund von Steuerrechten nur geliehen. «Alles an Materialien muss nach dem Kurs wieder zurück an die Firma», erklärt Sieglinde Gorisch. Deswegen kann auch keine der selbstgedrehten Zigarren im Anschluss geraucht oder gekauft werden.