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Zigarrenlounges in Nordrhein-Westfalen sind bedroht

#POLITISCHES #ZIGARREN 10. Oktober 2011

Die Grünen des Bundeslands Nordrhein-Westfalen haben auf ihrem Landesparteitag einen sogenannten «Leitantrag» verabschiedet, in welchem ein absolutes Rauchverbot für die Gastronomie nach Bayerischem Vorbild gefordert wird. Gewicht hat der Antrag offenbar, weil die Grünen in Nordrhein-Westfalen in der Regierung sitzen («Grüne für absolutes Rauchverbot», Welt.de).

Der deutsche Bundesverband der Zigarrenindustrie reagierte prompt und veröffentlichte eine Pressemitteilung. Darin heisst es u.a.:

Nach Meinung von Bodo Mehrlein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Zigarrenindustrie, führt diese Regelung dazu, dass auch noch die letzten Freiräume für die Genießer von Zigarren und Zigarillos geschlossen werden. Obwohl das jetzt gültige Gesetz einen guten Kompromiss zwischen Rauchern und Nichtrauchern darstellt, wird dieses Modell aus rein ideologischen Gründen geopfert, worunter gerade die Gastronomie leiden wird. Laut Peter Wörmann, Zigarrenhersteller aus NRW und Vorsitzender des BdZ, werden diese Maßnahmen auch gravierende Auswirkungen auf die Zigarrenindustrie haben: «Zigarren und Zigarillos sind Genussartikel, die man nicht schnell vor der Tür rauchen kann. Durch diese Maßnahmen werden gerade Unternehmen der Zigarrenindustrie getroffen, die sehr viele Arbeitsplätze in NRW zur Verfügung stellen. Es ist auch nicht nachzuvollziehen, dass in Zukunft der Genuss von Zigarren in Zigarrenlounges oder abgeschlossenen Raucherräumen nicht mehr möglich sein soll. Gerade hier erhoffen wir uns von der Landesregierung mehr Augenmaß.»

Zu den prominenten Vertretern unserer Branche in Nordrhein-Westfalen gehört die Cigar World Lounge (wurde soeben als bestes Zigarrengeschäft Deutschlands ausgezeichnet) sowie die Casa del Habano Düsseldorf von Muhammet Genc.

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