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Romeo y Julieta Wide Churchill neu degustiert

#IMPRESSIONEN #ZIGARREN 25. Oktober 2010

An der neuen Wide Churchill habe ich bei ihrer Lancierung im Sommer kein gutes Haar gelassen. Proben aus unterschiedlichen Kistchen schmeckten allesamt bitter. Weil viele andere Reaktionen positiv ausgefallen sind, musste ich davon ausgehen, dass wir unglücklich eine schlechte Charge erwischten (was allenfalls meine schlechte Bewertung relativiert, aber kein besonders gutes Licht auf die kubanische Qualitätskontrolle wirft, schliesslich sprechen wir hier nicht über die Qualitätsunterschiede im üblichen Rahmen, über die sich niemand beklagen will). Soviel noch einmal als Rückblick.

In den vergangenen Tagen habe ich mich wieder verstärkt diesem doch eigentlich so schönen Format zugewandt. Das Fazit fällt leider wieder ernüchternd aus. Heute habe ich mir beim Rauchgenuss einen «leichten Auftakt mit etwas blumigen Noten» notiert. Danach Pflanzennoten mit bitterem Einschlag. Im Rauchverlauf Andeutungen von fruchtiger Süsse. Alles relativ harmlos und allenfalls für den unschuldigen Genuss am Vorabend geeignet.

Ich werde dieses Format selbstverständlich weiterhin im Auge behalten. Vorderhand würde ich als Alternativen aus dem gleichen Haus die feine Short Churchill empfehlen. Auch die Romeo y Julieta Exhibition Nr. 4 schmeckt zur Zeit um Längen besser.

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