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Aging-Zigarren im Test

#ZIGARREN 5. Juni 2007

Das Managermagazin berichtet heute im Artikel Würzige Schätze über eine interessante Zigarren-Degustation. Experten, darunter die Schusters der «Schuster Spezialfabrik für Cigarren», haben in einer Vertikal-Degustation getestet, wie «geagete» Havannas im Vergleich mit frischen abschneiden. Ein Auszug: 

«Aber nicht jede Zigarre braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Manche entfaltet ihr volles Aroma von Anfang an», sagt Hannes Weiss. Der passionierte Havanna-Liebhaber und Spezialist für Mikro- und Sensortechnik hat sich einen vollklimatisierten begehbaren Humidor eingerichtet, der in der Smoker-Szene berühmt ist. Dort lagert er Dutzende Kisten mit Zigarren aus mehreren Jahrzehnten.

Tatsächlich scheint die 165 Millimeter lange «Sancho Panza Molinos» von 2005 gleich Davidoffs These zu entkräften: Das jüngste Exemplar unseres Tests ist vom ersten Zug an präsent. Der vollmundige Typ im Lonsdale-Format bietet ein lebhaftes Spiel von Schokoladen- und Bittertönen, von Süße, Salz und Würze. «Eine perfekte Havanna, die aber auch in zehn Jahren noch schmeckt», meint Weiss.

Die Molinos von 2001 wirkt hingegen unausgereift («grasige Noten, markantes Nikotin») und macht auch wenig Hoffnung für ihre weitere Entwicklung: Das Glanzstück der ersten Verkostungsrunde ist dann die 1995er Molinos. Sie wirkt subtiler als die jüngeren Jahrgänge, mit einem seidigweichen, vollen Geschmack. Aber sie hat ihren Zenit erreicht. Weiteres Reifepotenzial? «Nein», finden die Experten.

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