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«Angriff der geklonten Zigarren»

#ZIGARREN 28. Oktober 2008

In seinen neuen Rauchzeichen in der Welt am Sonntag nimmt Hans Bewersdorff anlässlich der Camacho-Übernahme die Oettinger-Gruppe ins Visier – und schiesst scharf. Zwei Auszüge:

Haie kennen keine Gnade. Seit Jahren wird die Luft immer dünner im Zigarren-Business. Organisches Wachstum ist nur noch durch außergewöhnliche Innovationen oder durch Übernahmen möglich. Bei Oettinger-Davidoff hat man es aus eigener Kraft nicht geschafft. Winston Churchill, Zino-Platinum, dazu jedes Jahr neue Specials von Avo, Griffins bis Davidoff – alles verdampft. (..)

 (..) „Camacho Cigars ist einer der wichtigsten Marktteilnehmer in den USA, dem größten Markt für Premium-Zigarren, in welchem rund die Hälfte aller weltweit von Hand hergestellten Zigarren verkauft werden“, heißt es in der Mitteilung der Oettinger Davidoff Group Basel. Mit anderen Worten könnte man sagen: Auch in den USA tut sich Davidoff weiter schwer.

Über die moralischen Aspekte der Oettinger-Wachstumspolitik und den Vorwurf der «entseelten» Profitmaximierung will ich nicht urteilen. Fakt ist: Die Oettinger-Gruppe gehört zu den erfolgreichsten Zigarrenproduzenten der Welt. Ganz so schlecht können die Produkte von Oettinger-Davidoff deshalb wohl doch nicht sein.

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