Aussenpolitik mit Montecristo
Der neue deutsche Aussenminister Guido Westerwelle schätzt gute Zigarren, wie die Franfurter Allgemeine schreibt:
In einem Punkt sind sich Guidvo Westerwelle und Avigdor Lieberman vollkommen einig. „Hier riecht es nach Rauch“, fällt dem deutschen Außenminister auf, als er am Dienstagmorgen in Jerusalem mit seinem israelischen Kollegen zusammentrifft. Ob er ihm auch eine Zigarre anbieten dürfe, fragt der israelische Gastgeber und reicht ihm eine „Monte Cristo“ – diese Marke raucht auch Westerwelle am liebsten. Eine dreiviertel Stunde lang sprechen die beiden dann zu zweit rauchend über Iran.
Damit tritt Politiker Westerwelle sozusagen in die Fussstapfen von «Cohiba-Kanzler» Schröder.
Freuen dürfen wir uns darüber auf jeden Fall. Politiker, die vor offenen Mikrofonen über ihre Zigarre-Lust sprechen, gibt es nicht mehr viele. Umso schöner, wenn es ein Sypathieträger wie Westerwelle ist.