Capa Dominicana
Die SonntagsZeitung schreibt im Artikel «Davidoff bricht das kubanische Monopol beim Deckblatt für Spitzenzigarren» unter anderem:
«(…) Manuel Peralta ist der eigentliche Ziehvater der neuen Deckblätter. In jahrelangen Versuchsreihen hat der Agronom Hunderte von Samen miteinander gekreuzt, die kräftigsten Sprösslinge separiert, von neuem gekreuzt und damit das kubanische Erbgut an die veränderten Rahmenbedingungen im nicht sozialistischen Exil im Yaque-Tal angepasst.Die Davidoff-Verantwortlichen hätten die Dominikanische Repulik seit den späten 90ern nach dem idealen Terrain abgesucht. Vor drei Jahren sei man in Yamasá fündig geworden.
Vor drei Jahren konnten so erstmals Tabakblätter geerntet werden, deren Konsistenz und Zusammensetzung nahezu identisch mit dem kubanischen Vorbild waren. Ab da mussten die Tüftler bei Davidoff weitere drei Jahre Geduld haben, die Blätter fermentieren und veredeln, bis feststand, dass die dominikanische Konterrevolution endlich geglückt war. Demnächst werden die Basler Zigarrenfabrikanten, die bis anhin mit Deckblättern aus Ecuador gearbeitet hatten, erstmals einen reinrassigen dominikanischen Puro auf den Markt bringen.»