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Es gärt in Brisago

#ZIGARREN 13. April 2007

Der zweite themenaffine NZZ am Sonntag-Artikel betrifft Dannemann. NZZ am Sonntag schreibt im Artikel «Dicke Luft beim Zigarren-Hersteller Dannemann»:

Der Brief kam anonym, adressiert an die zuständigen Gewerkschaften im Tessin. Die Absender, Beschäftigte der Firma Dannemann in Brissago, trauten sich nicht, namentlich für die Kritik an ihrem Betrieb einzustehen – ihre Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, ist zu gross. Der Inhalt des Briefes betraf ihre Arbeitssituation bei der ehemaligen «Fabbrica Tabacchi», dem heutigen «Centro Dannemann». Sie verdienten zu wenig, hiess es, 13 Franken pro Stunde, das sei für die meisten die Regel. Zudem stellten die Maschinen, an denen sie arbeiten müssten, ein Sicherheitsrisiko dar. «Fast alle Beschäftigten sind Grenzgänger – und für jeden von ihnen steht mindestens einer in der Warteschlange vor der Tür», sagt ein Tessiner Gewerkschafter.

Die Öffentlichmachung der Arbeiterkritik habe zu einem Dialog geführt. Die Parteien gehen von einer Einigung aus.

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