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Gutes Wetter, gutes Geschäft

#MÄRKTE #ZIGARREN 30. Juli 2010

Der Zigarrenhandel ist in den letzten Jahren zu einem saisonalen Geschäft geworden. Weil es immer schwieriger wird, in Restaurants eine Zigarre zu geniessen, und weil nicht wenige Aficionados in den eigenen vier Wänden nicht rauchen wollen oder dürfen, werden in den kalten Jahreszeiten tendenziell weniger Zigarren nachgefragt, in der «Freiluft-Saison» im Sommer dafür entsprechend mehr.

Auch Peter Wörmann, der Vorsitzende des Bundesverbandes der Zigarrenindustrie, bestätigt das in einem aktuellen Interview mit der Tabakzeitung («Die Zigarrenindustrie lebt vom Fachhandel»):

Den Rückgang führen wir ganz klar auf das relativ schlechte Wetter zurück: Dieses Frühjahr wurden wesentlich weniger Zigarren und Zigarillos geraucht als etwa letztes Jahr, als schon der April sommerlich warm war. Der Grund liegt auf der Hand: Eine Zigarre geniesst man gerne draussen, etwa im Biergarten oder nach einem gepflegten Essen. Um eine Zigarre zu geniessen, braucht es Zeit und Musse. Sicher – eine Zigarette lässt sich auch bei schlechtem Wetter mal eben vor der  Tür rauchen. Aber wer möchte denn bei neun Grad und Regen eine Stunde draussen stehen, um eine Zigarre zu geniessen?

Etwas anders gelagert ist die Sache übrigens im Internet. Bei schlechtem Wetter wird eher gesurft, als wenn die Sonne scheint und man nach draussen kann (zum Beispiel, um eine Zigarre zu geniessen). Für uns Online-Händler ist der saisonale Effekt deshalb zwar auch spürbar, aber etwas abgeschwächt.

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