Habanos in der Krise?
Zum Monatsende sind in der Welt am Sonntag die Rauchzeichen von Hans Bewersdorff erschienen. Wieder beschäftigt sich der Zigarren-Kolumnist mit den Auswirkungen der Finanzkrise (Kubakrise II: Kurzarbeit für die Havanna). Seine Schlussfolgerung: «(..) So überrascht es nicht, dass sich inzwischen nur noch preisgünstige Havannas halbwegs gut verkaufen. Die fetten Jahre sind vorbei.»
Diesen düsteren Prognosen stehen die neusten Zahlen aus Kuba gegenüber: Obwohl die produzierten Stückzahlen um 11.3 Prozent eingebrochen sind, ist der Umsatz nur um 3 Prozent gesunken. Das deutet eher auf eine «weniger, dafür besser» Entwicklung hin.