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Hintergründe zum H. Upmann-Jar

#ZIGARREN 25. August 2010

Wir haben die ersten H. Upmann Magnum 46-Jars ausgeliefert. Ein aufmerksamer Kunde hat sich daraufhin bei uns nach der Geschichte und der genauen Herkunft des Jars erkundigt, weil er festgestellt hat, dass der Jar Magnum 46 mit alter Bauchbinde enthält.

Damit hat es folgende Bewandtnis: Seit einigen Jahren hat die kubanische Vertriebsgesellschaft Habanos SA die Fertigung von Habanos-Accessoires, z.B. Cohiba Zigarrenetuis oder Aschenbecher, und auch die Produktion von speziellen Verpackungsformen einem spanischen Partner anvertraut. Auch der H. Upmann Magnum 46-Porzellan-Jar wurde von diesem Unternehmen kreiert, allerdings nicht im Auftrag von Kuba, sondern von den Habanos-Importeuren aus Deutschland und der Schweiz. Die Jars waren und sind deshalb ausschliesslich in der Schweiz und in Deutschland erhältlich.

Dass solche Projekte ausserhalb des Standard-Programms von Habanos möglich sind, ist für die kubanische Zigarrenbranche eine kleine Revolution. Natürlich bedeutete dies nicht, dass nun jedermann Habanos-Spezialitäten kreieren kann, wie es ihm gerade gefällt. Solche Projekte sind den offiziellen Habanos-Importeuren vorbehalten und müssen von Kuba abgesegnet werden.

Mit Zigarren werden die Jars in Deutschland und in der Schweiz von den Mitarbeitern der Habanos-Importeure bestückt. Die neue Jar-Serie, die seit kurzem in der Schweiz erhältlich ist, enthält nach allen Regeln der Kunst gelagerte H. Upmann Magnum 46 aus dem Jahr 2007. Dies erklärt das Fehlen der zweite Bauchbinde. In Deutschland, wo übrigens gemäss Importeur 5th Avenue ebenfalls in Kürze eine neue Serie der Jars auf den Markt kommt, werden es wahrscheinlich Zigarren aus einer anderen Produktion sein.


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