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«Julieta says goodbye to Romeo»

#ZIGARREN 21. Februar 2011

Die BBC hat die Lancierung der Romeo y Julieta Julietas zum Anlass genommen, um das Thema «Zigarren und Frauen» aufzugreifen («A Cuban cigar for women: Julieta says goodbye to Romeo»).

Den Ursprung des weiblichen Tabakkonsums verortet der Artikel bei den Mayas, wo Frauen und Männer gleichberechtigt Tabak konsumierten. In der Moderne zeigen sich Frauen erstmals in den Dreissigerjahren wieder mit Zigarre. Marlene Dietrich etwa entdeckte den Genuss und die Symbolhaftigkeit von Zigarren für sich. Einen vorläufigen Höhepunkt erlebte der weibliche Zigarrenkonsum Mitte der Neunzigerjahre, angefeuert durch Prominente wie Whoopi Goldberg, Jodie Foster, Madonna oder Drew Barrymore.

Heute, glaubt Lindsay Heller, Tabakhändlerin aus New York, ziehen es Frauen vor, ihre Zigarren im Privaten zu geniessen. Den Anteil der weiblichen Zigarrengeniesser schätzt die kubanische Habanos S.A. im Artikel optimistisch auf 5-10 Prozent. Andere zitierte Studien gehen von deutlich tieferen Marktanteilen aus.

Über das «Julieta»-Projekt urteilt Tabakhändlerin Lindsay Heller im Artikel streng: «We are smoking the same size and strength as those marketed at men. As a woman who has worked hard in the business, I find it an insult to be marketed to differently.»

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