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Kuba setzt in der Not auf Privatwirtschaft

#FERNWEH #ZIGARREN 14. September 2010

Um die wirtschaftliche Krise zu überwinden, hat die kubanische Regierung heute drastische Reformen angekündigt. Eine halbe Million Angestellte werden aus dem Staatsdienst entlassen und sollen fortan, unterstützt von staatlichen Krediten und Lockerungen von staatlichen Beschränkungen, in der Privatwirtschaft arbeiten («Kubas Regierung kündigt Massenentlassungen an», NZZ).

Erst vor ein paar Tagen sorgte die Äusserung Fidel Castros über das kubanische System, das «nicht einmal in Kuba funktioniere», für Aufregung. Diese Äusserung hat Castro inzwischen dementiert – der Journalist habe ihn falsch verstanden («Fidel dementiert seine selbstkritischen Reflexionen», NZZ). Nichts spricht aber gegen die Vermutung, dass es sich hierbei um ein propagandistisches Vorgeplänkel für die jetzt angekündigten Reformen handelte.

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