Kubanische Tabakernte klein aber gut
Die Tabakernte in der kubanischen Provinz Pinar del Rio ist ist gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent gesunken. Das schreibt das European Cigar Cult Journal in der aktuellen Ausgabe, und bezieht sich dabei auf die kubanische Zeitung Granma:
Extreme Niederschläge während der Hurrikansaison 2006 haben erfordert, dass die Vegueros ihre Pflanzen bis zu drei Mal neu setzen mussten. Von den insgesamt etwa 21.500 Hektar konnten nur 19.400 Hektar bearbeitet und abgeerntet werden. Auch organisatorische Unzulänglichkeiten wie verspätete Lieferungen von Bewässerungsanlagen haben sich etragsmindernd ausgewirkt. Zudem waren mehr als 1750 Hektar der Plantagen von Parasiten befallen. Für das Trocknen des Tabaks waren die Wetterbedingungen hingegegn günstig, was gute Ergebnisse bei Deckblättern ermöglichte.