Mythos Salomones
In den neuen Rauchzeichen, die heute in der Welt am Sonntag erschienen sind, schreibt Kolumnist Hans Bewersdorff über den Mythos, der die neu aufgelegten Partagas Salomones umrankt:
Figurados und Perfectos waren schon immer der Prüfstein für die Torcedores – trennen sie doch wie kein anderes Format die wahren Meister und Meisterinnen vom Rest der Galera und heben sie damit aus der Masse heraus. Wohl deshalb lieben auch die Aficionados unter den Zigarrenrauchern diese Puros so sehr – wer diese Formate raucht und geniessen kann, outet sich als Kenner der Havanna. Auf Kuba hat man dieses Bedürfnis früh erkannt. Und so schossen in den 90ern die Roller-Spezialisten wie Pilze aus dem Boden. Ein jeder Aficionado liess sich fortan bei seinem Havanna-Besuch seine Salomones direkt in der Fabrik machen.
Diese privat organisierten Salomones wurden von den Offiziellen des Habanos-Vertriebs nicht gerne gesehen. Selber erfahren habe ich das, als «Aficionado» im Cigar Blog vor zwei Jahren über den Genuss einer «Salomones aus der Pargagas-Manufaktur» berichtete.
Inzwischen haben die Kubaner aber erkannt, dass eine Nachfrage für dieses gossartige Format exisitiert. Einziger Wermutstropfen aus Händlersicht: Beim normalen Fachhändlern sind die Partagas Salomones offiziell nicht erhältlich. Sie werden exklusiv für die Franchise-Kette La Casa del Habano hergestellt.