Oliva-Abend in der Chämihütte
Ein Fest folgt in diesen Tagen auf das andere. Gestern lud Hersteller Oliva und der Schweizer Oliva-Importeur Compañia de Tabacos zu einem genussvollen Abend in die Chämihütte nach Untersiggenthal. Präsident José Oliva musste sich krankheitsbedingt entschuldigen, die von Brian Shapiro als Leiter der International Sales angeführte Oliva-Delegation, die uns in der Schweiz besucht hat, war trotzdem hochkarätig. Und die Einblicke, die sie uns in die Pläne und Strategien von Oliva gewährte, waren wirklich interessant.
Wir haben an anderer Stelle hier im Cigar Blog die Frage diskutiert, weshalb viele grosse amerikanische Zigarrenbrands in Europa nicht präsent sind («Zweigeteilte Zigarrenwelt»). Diese Frage hat sich Oliva auch gestellt, und für sich selber so beantwortet, dass man sich nicht auf den amerikanischen Lorbeeren ausruhen will, sondern sich im Gegenteil in Europa fit machen will für einen möglichen zukünftigen Kuba-Wettbewerb. Deshalb hat Oliva in Holland eine eigene Europa-Niederlassung gegründet, will ein offensives Marketing betreiben und die europäischen Märkte umfassend betreuen.
Der gemütliche Abend bot reichlich Gelegenheit, das breite Oliva-Sortiment, das von verschiedenen Oliva-Serien über die Nub bis zur Cain reicht, zu degustieren. Zum Dessert präsentierte Brian Shapiro den Gästen eine limitierte Oliva Serie V Short Robusto. Die Besonderheit dieses Formats liegt darin, dass es nur in Europa erhältlich sein wird. Damit möchte Oliva die Ernsthaftigkeit ihres Europa-Engagements unterstreichen. In meinem Falle brannte nach dem Dessert noch eine andere Zigarre. Über die Europa-Oliva werde ich deshalb in Kürze gesondert berichten.




