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Perfekter Zigarrentag

#ZIGARREN 3. Mai 2007

Die Zeitung CASH hat kürzlich einen Artikel über Maximilan Herzog, unseren Schweizer «Zigarren-Botschafter» in Deutschland veröffentlich. Der heute 56-jährige Herzog ist Doktor der Psychologie und beschäftigt sich wissenschaftlich mit der «Psychologie des Genusses». Seit über 10 Jahren führt er am Berliner Ludwigkirchplatz ein Zigarrengeschäft und im Berliner Hotel Savoy die Berliner «Casa del Habano». Im CASH-Artikel, der leider nur im kostenpflichtigen Archiv zugänglich ist, präsentiert Herzog seinen inspirierenden «perfekten Zigarrentag»:

Zum Frühstück

«Die erste Zigarre am Morgen ist immer auch meine liebste. Das könnte zum Beispiel eine Ramon Allones Specially Selected aus dem 50er-Kabinett, einer speziellen Zigarrenkiste, sein. Diese Robusto wäre auch meine Henkerszigarre.»

Vor dem Mittag

«Ich liebe es, mich gegen Mittag neu zu stimulieren. Eine López 2 ist nicht zu anspruchsvoll. Wie ein Aperitif erzeugt sie Lust auf mehr. Dunkle Exemplare lassen jenes ersehnte Caramel entstehen, das Havannas von altem Schrot und Korn eigen ist.»

Nach dem Essen

«Eine Saint-Luis Rey Churchill passt zu jedem Essen, da sie sich auch starken Geschmackserlebnissen unterordnet. Im letzten Drittel aber fordert sie die ganze Aufmerksamkeit. Die Aromen changieren dann vom Milchkaffee zur Zeder.»

Am Nachmittag

«Am Nachmittag lasse ich die Gedanken gerne schweifen. Die Zigarre darf dabei nicht zu stark sein. Die Siglo VI ist für mich zurzeit die beste Cohiba, weil ihr Rauch den Gaumen mild auskleidet und ein weites Band an Aromen entfaltet.»

Gegen Abend

«Die schlanke Punch Ninfa katapultiert mich in den Feierabend. Sie fordert viel Aufmerksamkeit, da sie zum Überbrennen neigt. Wer sie zu rauchen weiss, wird mit Heublumen-Aromen belohnt. (Die Jahrgänge 2000 bis 2003 meiden!)»

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