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Tubing: Rohre für einen guten Zug

#ZIGARREN 10. Januar 2008

Zu den Herausforderungen der Fertigung von Zigarren in Handarbeit gehört es, Zigarre für Zigarre den richtigen Zugwiderstand zu finden. Locker gerollter Tabak verbrennt schneller und wird heiss. Erst recht keine Freude machen zu fest gerollte Zigarren. Viele Produzenten setzen seit einigen Jahren auf einen maschinellen Zugtest, um dem Problem zu begegnen: Bevor die Zigarren am Kopfende abgeschlossen werden, wird ihr Zugwiderstand gemessen.

zugmaschine

Zugmaschine in der H. Upmann-Manufaktur, Kuba (5th Avenue)

Bereits bei der Rolltechnik setzt das innovative «Tubing»-Verfahren an. Im Cigar-Wiki wird die einfache Idee beschrieben: Statt die Tabakblätter der Einlage einfach aufeinander zu legen, werden die Blätter vorab einzeln zu Röhren geformt, bevor sie in das Umblatt gerollt werden.



Das Tubing-Verfahren (Cigar-Wiki)

Das Resultat: Stabile Zigarren mit gleichmässigem Zug. Pionier des Tubing-Verfahrens ist die Firma Charles Fairmorn mit Geschäftsführer Pit N. Brockhausen. Alle Longfiller-Zigarren von Charles Fairmorn werden inzwischen mit dem Rohrverfahren gerollt.

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