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US-Wahlen: Faktor Kuba

#FERNWEH #ZIGARREN 24. Oktober 2008

Die Sendung Kontext von Radio DRS hat sich gestern ausführlich mit der Kuba-Politik der beiden US-Präsidentschaftskandidaten und den möglichen Folgen für das sozialistische Land beschäftigt:

Die Essenz: John McCain möchte weiterfahren wie bisher und das Handelsembargo so lange aufrechterhalten, bis Kuba sich zu einem freien, demokratischen Land gewandelt hat. Barack Obama hält McCain entgegen, dass die Embargopolitik bisher offensichtlich keine Erfolge gezeitigt habe. Deshalb sei er bereit, als amerikanischer Präsident ohne Vorbedingungen mit Kuba zu sprechen.

Oscar Alba hat sich für den Tagesanzeiger mit der selben Frage aus der kubanischen Perspektive beschäftigt. Im Artikel «Die Angst der Brüder Castro vor Obama» kommt er zum Schluss: Das kubanische Regime braucht den amerikanischen Feind, um die eigene Macht zu sichern. «Fidel hat 50 Jahre lang alle ausgetrickst und getäuscht. Er tat stets alles, um die US-Präsidenten gegen sich zu haben. Er tat dies mit Erfolg, weil er gescheiter war als alle seine Gegner.»

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