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Villiger dreht krumme Dinger

#ZIGARREN 16. Juli 2009

Villiger Krumme Junior 

Villiger lanciert die «Krumme Junior». In der Medienmitteilung wird unter anderem erklärt, «warum die Zigarre krumm ist»:

«Villiger-Raucher drehen keine krummen Dinger, sondern rauchen sie», sagt Peter Witzke, CEO der Villiger-Gruppe. Nach der während Jahrzehnten erfolgreichen «Original Krummen» lanciert die Villiger Söhne AG jetzt die «Krumme Junior». Die kürzere Zigarre richtet sich an eine jüngere Generation in der Schweiz.

«Die Krumme gehört zur Schweiz wie das Militärmesser und die Rösti», so Heinrich Villiger, Inhaber der Villiger-Gruppe. Die «Junior» wurde von Villiger für Männer ab dreissig entwickelt, die zu den naturverbundenen Abenteurern gehören und mit Freunden diesen Genuss teilen wollen. Die Krumme ist die einzige Zigarre der Schweiz, die noch von Hand «gezöpfelt» und feucht verpackt wird.

Warum ist die Zigarre krumm?
Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts tauchten die ersten Krummen in spanischen Zigarrenfabriken auf. Wie noch heute, als Dreiergebinde zusammengeflochten, wurden jene Zigarren als zusätzlicher Lohnbestandteil zum Eigenkonsum den Fabrikarbeitern abgegeben. Krumm waren ursprünglich die Zigarren, damit der Weiterverkauf erschwert wurde. Heute wird die Krumme wegen ihres speziellen Aussehens und würzigen Geschmacks geraucht.

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