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Zigarrenhersteller in Nöten

#ZIGARREN 16. März 2009

Den Zigarrenherstellern der Dominikanischen Republik machen zwei Entwicklungen zu schaffen: die Wirtschaftskrise und das «State Children’s Health Insurance Program» (SCHIP), die neue amerikanische Tabaksteuer zur Finanzierung eines Fonds für Kinder ohne Krankenversicherung, das in zwei Wochen in Kraft treten wird. Gemäss dem Newsportal Hispanola sind die Exporte der handgerollten Zigarren im vergangenen Jahr bereits um 15 Prozent eingebrochen. Obwohl die Steuerbelastung durch SCHIP mit 40 Cent pro Zigarre viel moderater ausgefallen ist als ursprünglich befürchtet, rechnet die Dominikanische Zigarrenbranche mit einem weiteren Einbruch der Exporte um 15 Prozent im laufenden Jahr:

Hendrik Kelner, Präsident des Verbandes der Dominikanischen Zigarrenhersteller (ProCigar) und Gründer des Unternehmens Tabadom erklärte, dass der Rückgang der Ausfuhren handgemachter Zigarren in die USA im vergangenen Jahr einen Verlust von etwa 18 Millionen US Dollar bedeutete. (..) Er begründete die Situation mit der Wirtschaftskrise, denn die Menschen sind einfach nicht in der Stimmung Zigarren zu rauchen, die eine geeignete Umgebung und einen feierlichen Anlass bedürfen.

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